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 Schulterchirurg Wien - Dr. Martin Schwarz

Spezialist für minimal-invasive Schulterchirurgie

Dr. Martin Schwarz ist Facharzt für Orthopädie und Traumatologie sowie Unfallchirurgie in Wien mit Spezialisierung auf Verletzungen und Erkrankungen der Schulter.

Zu den häufigsten Beschwerden gehören:

  • Schulterimpingement
  • Rotatorenmanschettenriss
  • Schulterschmerzen beim Armheben
  • Schulterarthrose
  • Knochenbrüche der Schulter
  • Instabilität des Schultergelenks

Die Behandlung umfasst konservative Therapie, moderne Diagnostik sowie minimalinvasive arthroskopische Schulterchirurgie.

Dr. Martin Schwarz – 5 Fragen an den Schulterspezialisten

Warum haben Sie sich für das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie entschieden?

Das Fach Unfallchirurgie, jetzt heißt es Orthopädie und Traumatologie, hat mich von Anfang an, aufgrund der Notwendigkeit des überlegten, raschen Handelns mit Sichtbarkeit des Nutzens für den Patienten fasziniert. Die Arbeit im OP, in der Ambulanz, im Schockraum und auf der Station hat mir bereits als junger Student derartig Freude bereitet, dass es mir sehr wichtig war, dieses Fach zu erlernen.

Durch die Förderung erfahrener KollegInnen im In- und Ausland habe ich Erfahrung sammeln und mich weiterentwickeln können.

Was fasziniert Sie an der Schulter?

Die Schulter mit ihren Sehnen Bändern und Muskeln ist aufgrund der großen Bewegungsfreiheit ein anspruchsvolles Gelenk. 

Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den letzten 30 Jahren derart ins Positive verändert, dass die Faszination der Erhaltung dieser Freiheitsgrade überwiegt.

Welche Schulterbeschwerden sind in Ihrer täglichen Praxis am häufigsten?

In der täglichen Praxis dominieren die Impingement-Beschwerden, sei es aufgrund von Kalk oder einfach unspezifischen Schmerzen. An zweiter Stelle kommen in meiner Praxis schon die Sehnenrisse und Instabilitäten des Schultergelenkes.

Welche konservativen Therapien wirken bei Schulterbeschwerden am besten?

Die konservativen Behandlungsmöglichkeiten der Infiltration können in einigen Fällen zu einer längerdauernden Schmerzfreiheit führen, doch neue Behandlungsmöglichkeiten mit körpereigenen Wachstumsfaktoren und in Kombination mit der Stoßwellen-Behandlung versprechen einiges, besonders in Bezug auf nachhaltige Schmerzfreiheit.

Was muss man als Patient nach einer Schulter Operation besonders beachten?

Sie bekommen nach einer Schulteroperation eine detaillierte Anleitung, worauf zu achten ist. 

Die Besonderheiten ergeben sich aus der durchgeführten Operation. Eine Sehnennaht hat andere Verhaltensregeln als eine Osteosynthese oder eine Stabilisierungsoperation.

Über mich

Unfallchirurg aus Leidenschaft – Schulterchirurgie als Spezialgebiet

Immer am Puls der Zeit, gute Kommunikation und immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft – das ist mein Weg – dafür stehe ich…

Dr. Martin Schwarz, Schulterspezialist aus Wien

Dr. Martin Schwarz, Schulterspezialist aus Wien

Behandlungsschwerpunkte der Schulterchirurgie

Schulterimpingement (subakromiales Impingement-Syndrom)

Das Schulterimpingement ist eine der häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen beim Armheben.

Dabei kommt es zu einer mechanischen Einengung im subakromialen Raum zwischen Oberarmkopf und Schulterdach. Die Folge sind Reizungen der Sehnen der Rotatorenmanschette sowie des Schleimbeutels.

Typische Symptome sind:

  • Schmerzen beim Armheben
  • Nachtschmerzen der Schulter
  • Schmerzen bei Überkopfbewegungen
  • eingeschränkte Beweglichkeit

Die Behandlung erfolgt zunächst konservativ mit Physiotherapie, entzündungshemmender Therapie und gezielten Infiltrationen.

Rotatorenmanschettenriss

Ein Riss der Rotatorenmanschette entsteht häufig durch Verschleiß oder nach einem Unfall.

Typische Beschwerden sind:

  • Kraftverlust beim Heben des Arms
  • Schmerzen bei bestimmten Bewegungen
  • eingeschränkte Beweglichkeit der Schulter

Je nach Ausmaß des Sehnenrisses kann eine konservative Therapie oder eine arthroskopische Naht der Rotatorenmanschette notwendig sein.

Knochenbrüche der Schulter

Zu den häufigsten Frakturen im Schulterbereich gehören:

  • Oberarmkopffrakturen
  • Frakturen der Schultergelenkspfanne (Glenoid)
  • Schlüsselbeinbrüche (Claviculafrakturen)

Diese Verletzungen entstehen meist nach Stürzen auf die Schulter oder den ausgestreckten Arm.

Die Behandlung kann konservativ erfolgen oder eine operative Stabilisierung der Fraktur erfordern.

Schulterprothese bei Arthrose oder schweren Sehnenschäden

Bei fortgeschrittener Schulterarthrose, komplexen Oberarmkopffrakturen oder ausgedehnten Sehnenschäden kann eine Schulterprothese notwendig werden.

Anatomische Schulterprothese

Die anatomische Prothese ersetzt die natürliche Gelenkform der Schulter und wird eingesetzt, wenn die Rotatorenmanschette noch funktionsfähig ist.

Inverse Schulterprothese

Die inverse Schulterprothese wird verwendet, wenn die Rotatorenmanschette stark geschädigt ist. Dabei übernimmt der Deltamuskel einen größeren Anteil der Armbewegung.

Diese Technik ermöglicht vielen Patienten eine deutliche Verbesserung der Armbeweglichkeit und Schmerzreduktion.

Alternative zur Schulterprothese – der subakromiale Spacer

Für Patienten, die noch keine Schulterprothese erhalten möchten, kann ein subakromialer Spacer eine Alternative darstellen.
Dabei handelt es sich um ein minimalinvasiv eingesetztes Implantat, das den Abstand zwischen Oberarmkopf und Schulterdach vergrößert.

Der Spacer kann:

  • die mechanische Reibung reduzieren
  • die Beweglichkeit der Schulter verbessern
  • die Kraft des Arms erhöhen

Der Eingriff erfolgt arthroskopisch und damit minimalinvasiv.

Diagnostik von Schultererkrankungen

Die Diagnose erfolgt durch eine Kombination aus:

  • klinischer Untersuchung
  • Ultraschall der Schulter
  • Röntgenuntersuchung
  • MRT der Schulter

Diese Untersuchungen ermöglichen eine präzise Beurteilung von Sehnen, Knochen und Gelenkstrukturen.

Wann sollte man Schulterschmerzen untersuchen lassen?

Eine orthopädische Untersuchung ist besonders sinnvoll bei:

  • Schmerzen beim Armheben
  • Nachtschmerzen der Schulter
  • zunehmendem Kraftverlust
  • Beschwerden, die länger als mehrere Wochen bestehen

Eine frühzeitige Diagnose kann verhindern, dass sich kleinere Schäden zu größeren Rotatorenmanschettenrissen entwickeln.

Häufige Fragen zu Schultererkrankungen (FAQ)

Wer ist ein Schulterchirurg in Wien?

Ein Schulterchirurg ist ein Facharzt für Orthopädie und Traumatologie oder/und Unfallchirurgie mit Spezialisierung auf Erkrankungen der Schulter. In Wien behandeln spezialisierte Schulterchirurgen wie Dr. Martin Schwarz Erkrankungen wie Schulterimpingement, Rotatorenmanschettenrisse und Schulterarthrose.

Wo wird ein Rotatorenmanschettenriss behandelt?

Die Behandlung erfolgt durch einen Orthopäden oder Schulterchirurgen. Je nach Ausmaß des Sehnenrisses kommen konservative Therapie oder eine arthroskopische Naht der Rotatorenmanschette infrage.

Welcher Arzt behandelt Schulterimpingement?

Das Schulterimpingement wird von Orthopäden oder spezialisierten Schulterchirurgen behandelt. Ziel ist zunächst eine konservative Therapie, in manchen Fällen kann eine arthroskopische Operation erforderlich sein.

Meine wichtigsten beruflichen Stationen:

  • Mit 1.1.2021 habe ich den Weg in die Niederlassung beschritten. Die operative Tätigkeit führe ich in der Wiener Privatklinik und anderen Wiener Krankenhäusern aus. So stehe meinen Patientinnen und Patienten mit meiner Erfahrung weiterhin, wie gewohnt, rund um die Uhr zur Verfügung. Durch meine Vertragstätigkeit mit der BVAEB und KFA können diese Operationen auch als „Kassenleistung“ durchgeführt werden.
  • Das Notfallservice an der Wiener Privatklinik gewährleistet, dass  Sie im Akutfall durch mich behandelt werden und die weitere Nachbehandlung in meiner Ordination organisiert wird. Der weitere Zugang zu den Rehabilitationseinrichtungen unseres Gesundheitssystems steht Ihnen postoperativ selbstverständlich offen.
  • Von 2006 bis 2020 leitete ich die Unfallchirurgische Abteilung im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf, ein Schwerpunktkrankenhaus in der Niederösterreichischen Landeskliniken-Holding. Wir behandelten 60 000 frischverletzte Patientinnen und Patienten pro Jahr und führten 2800 Operationen durch, wobei, neben meiner organisatorischen Tätigkeit, der operativen Versorgung komplexer Fälle des Beckens, der Wirbelsäule und des Schultergelenkes ein besonderer Stellenwert zukam. Das bedeutet Routine.
  • Meinen Schwerpunkt „Schulterchirurgie“ habe ich in den Jahren 2000 und 2001 an der Unfallchirurgischen Abteilung an den Salzburger Landeskliniken (jetzt Paracelsus Privatuniversität) ausführen und verbessern dürfen.
  • Die Schwerpunkt-Unfallchirurgie, mit allem was dazugehört (der Schwerverletzte Patient), habe ich an der II. Universitätsklinik für Unfallchirurgie im AKH Wien und anschliessend an der Unfallchirurgischen-Sporttraumatologischen Abteilung des Donauspitals im Sozialmedizinischen Zentrum Ost (SMZ-Ost) gelernt und dort 13 Jahre perfektioniert. Hier habe ich gelernt und erfahren, dass zügiges ärztliches Handeln und sorgfältige Arbeit zusammengehören und nur so nicht nur ein schwerstverletzter Patient in seinen Beruf und sein soziales Leben wieder integriert werden kann.
  • Der Schwerpunkt „Schulter“ begleitet mich seit über 25 Jahren. Viele Methoden haben in dieser Zeit ihre Anwendung erfahren und einige sind auch wieder verlassen worden. Was blieb ist der „Gesamtblick“ auf dieses faszinierende Gelenk, das das mobilste des menschlichen Körpers darstellt.
  • Die Funktion des Ellenbogens und der Hand sind von einer funktionsfähigen Schulter abhängig. Während in den übrigen Teilen der Welt die offene Schulterchirurgie von der arthroskopischen Versorgungsweise trennt, habe ich das Beste aus den beiden Welten mir zu eigen gemacht. Dies bedeutet , daß sämtliche Operationsmethoden der Schulterchirurgie angewendet und beherrscht werden. Sei es von der Osteosynthese zur Endoprothese oder von der Sehnennaht zur Sehnenrekonstruktion mittels Sehnentransfer – vieles ist möglich.
  • Rekonstruktionen von Knochenbrüchen des Oberarmkopfes, des Schultergürtels und des Oberarmes sind in Zeiten der zunehmenden Osteoporose von wesentlicher Bedeutung, um die gesamte Extremität nach einem Trauma wieder einsatzfähig zu machen. Gerade der Oberarmkopfbruch stellt eine besondere Situation dar. Noch weithin herrscht die Meinung, daß die konservative Behandlung ausreicht. Es hat sich jedoch gezeigt, daß durch die notwendige Ruhigstellungszeit, die Beweglichkeit der Schulter leidet. Eine zu kurze Ruhigstellung jedoch führt zur Falschgelenksbildung mit nachfolgender schwerer Funktionseinbusse. Ebenso verhält es sich mit den Oberarmschaft-Brüchen.
  • Nur eine stabile Rekonstruktion und eine frühfunktionelle Rehabilitation können einen langen Leidensweg verhindern.
  • Im Mittelpunkt der Mensch – das ist mein Credo, die richtige Behandlung zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.

Dr. Martin Schwarz, MSc, Prim. a.D.
Facharzt für Unfallchirurgie,
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie Schulterzentrum Wien
Ordination für Schulter, Knie und Sportverletzungen