DIE ROTATORENMANSCHETTE |
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Rotatorenmanschette setzt sich aus 4 Muskeln, bzw ihren Sehnen zusammen. Die Sehnen dieser
4 Muskeln bilden eine Art "Kappe"oder "Haube" des Oberarmkopfes. Die Sehnen der Rotatorenmanschette setzen an Knochenvorsprüngen des Oberarmes an, dem sogenannten Tuberculum majus und dem Tuberculum minus.
Die Funktion besteht einerseits in der Zentrierung des Oberarmkopfes in der knöchernen Gelenspfanne, andererseits haben sie eine wesentliche Funktion in der Bewegung der Schulter. Auffällig wird die Sehne nur, wenn sie plötzlich Schmerzen verursacht und Bewegungen plötzlich nur schwer oder nicht mehr möglich sind. Oft behindern die Schmerzen die Nachtruhe und verursachen ein globales Krankheitsgefühl. Der Schmerz wird flächenhaft in die Mitte des Oberarmes projiziert, kann sich auch bis in die Hand fortleiten, wobei Nervenkompressions- schmerzen ausgeschlossen werden müssen. Als Schmerzsyndrome können sich sowohl isolierte Entzündungen im Ansatzbereich der Sehnen ausbilden als auch ein sogenanntes Impingement-Syndrom, das durch eine "Enge" zwischen Schulterknochen (Humerus-Kopf) und Schulterblatt (Acromion) gekennnzeichnet ist. Durch eine Schwellung des Schleimbeutels, der dort regelmässig vorhanden ist , kommt es zu einer zunahmenden Einengung. Häufig verbirgt sich hinter den Schmerzen auch ein Riss einer oder mehrerer Sehnen, wobei aber neben den Schmerzen auch eine Kraftlosigkeit der Schulter bei bestimmten Bewegungen auffällt. Besteht dieser Zustand längere Zeit oder kommt es zu wiederholtern Mikro-Verletzungen der Sehne, kann es zu Kalkeinlagerung in der Rotatorenmanschette kommen.
Medizinisch wird diese Erkrankung "Tendinitis calcarea" genannt. Dieser Ausdruck beinhaltet schon den entzündlichen Charakter. Verwirrenderweise muss aber nicht jeder Verkalkungsherd für die Beschwerden zuständig sein. Manchmal fällt diese Veränderung nur als Zusatzbefund auf und ist nicht schmerzhaft. Hat der Patient jedoch Beschwerden, sind sie Hinweise für wiederholt auftretende Entzündungen.
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| Im Vergleich sieht man hier ein Röntgenbild eines Kalkherdes (farblich hervorgehoben, im Röntgenbild ist er weißlich zu sehen) und ein arthroskopisches Bild einer Schulter mit eingebrachten Injektionsnadeln, die durch den Kalkherd eingebracht wurden. Beachtenswert ist die weiße Substanz im Zentrum der Nadelspitze - das ist der Kalk. | ||
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Die Beurteilung des Röntgenbildes im Hinblick auf den Subacromialraum. |
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